Dass aus Texas nicht immer nur Schlechtes kommen muss, beweist meine frisch ernannte neue Lieblingsband Spoon eindrucksvoll mir ihrem im Moment noch aktuellsten Album, das den etwas unorthodoxen Titel "Ga Ga Ga Ga Ga" trägt. (Kommende Woche erscheint "Transference" im "Anti"-Label). Doch zurück zu Ga hoch 5: Spoon erfindet Musik nicht neu, baut aber stets frische Ideen in dieselbe ein. Ihr Gitarrenrock, der mal poppig, mal funky, mal richtig "garagig" daherkommt überrascht immer wieder auf eine neue Art. So hat Ga G
a Ga Ga Ga die löbliche Eigenschaft, dass sich durch das ganze Album hinweg der typische Spoon-Sound wie ein roter Geleitfaden durch das Labyrinth der Strophen und Riffs zieht und trotzdem kein Lied dem anderen zu sehr ähnelt, was sonst bei vielen Bands und deren Werken der Fall ist. Gitarrenrock oder -pop, oder wie auch immer man das hier vorgelegte nennen möchte, kann trotz Eingängigkeit immer noch sehr anspruchsvoll und mit einem hohen Wiederhörenswert ausgestattet sein - das beweisen die Jungs um Frontmann Britt Daniel hier eindrucksvoll. In diesem Sinne: Genießt das Spoon-Album und das Leben mit großen Löffeln!
(Anspieltipps: "Don't make me a target" - You got yr. Cherry Bomb" - "Don't you evah" - "The Underdog")
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