Freitag, 30. Oktober 2009

Disco as its Best: Eddie C You're welcome


Deepe edits von discoklassikern, rollender Groove, catchy hooks, und verdammt viel Funk. Make it Better stellt das heimliche Highlight der Platte dar, war ja schließlich auch auf dem Joy Orbison mix drauf. Man sollte die anderen Trackss jedoch nicht vernachlässigen, weil sie zwar weniger eingängig sind, aber ihren Schwerpunkt auf fast schon hypnotische soundcollagen, ohne den Rhythmus zur vernachlässigen, legen.
In diesem Sinne:"Do It At The Disco"

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Omar S - Still Serious Nic



Wenn der Schall verstummt und die Lethargie sich ausbreitet, wenn man weder wach noch müde ist, helfen nur die soulvollen House tracks von Omar S. Er weiß wie keiner das Gefühl von Kraft und Melancholie in seine Musik zu überführen. traurig, schwere Melodien gepaart mit heftig rasselnden Snares und einem tiefen bass. Er baut keine Schlösser, sondern tiefe Schluchten, die ihren Boden nicht preisgeben. Es scheint fast so, als ob auf still serious nic zwei gegensätzliche energien auffeinander prallen. Aber er macht keine Anstalten, sie durch effekthascherei miteinander zu verbinden. Diese Uneinigkeit der Elemente erzeugt gerade diesen deepen Groove, den man heutzutage bei all den Hochglanzproduktionen häufig vermisst.

27 Devils


Gerade mal ein paar Monate ist es her, dass Flevans mit "27 Devils" einen neuen Keks für die Freunde des entspannten Grooves aus seinem Ofen zaubert.  Egal ob Klavier oder Bläser das unaufhaltsam rollende Schlagzeug mit feinen Melodien anfüttern, das Ergebnis rennt hundertzwanzig und schlürft einen grünen Tee dabei. Auch die Vocals, wie zum Beispiel in "More on the Way", sorgen ein ums andere Mal für einen wohligen Schauer den Rücken hinunter.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Die Goldenen Zitronen - Die Entstehung der Nacht


Neues Album von den Goldies- ich habs, und wie ich es hab.
Ein Feuerwerk an Tönen, wie war das noch mit dem ersten Instrument -die Stimme-.
Ach iwo, der erste track ist zumindest ein Instrumental -und was für eins-. Wer an seinen Hörgewohnheiten hängt, ist entweder schwul oder hat spaß an seinem Studium. Die anderen sollten sich eingeladen fühlen, sie von Bord zu werfen und sich dem Zwiespalt voll und ganz hingeben. melidiös disharmonisch, gestaltet sich die neue Pladde. Inspiriert vom analogen Techno der 80iger gleitet der Sound über Indie-Gitarren hin zu Spokenword Einsprengseln (Blos weil ich friere). Über die Texte kann ich nicht allzu viel sagen, dafür hab ich die Platte noch zu wenig gehört, aber der erste Eindruck sagt, dass sie ähnlich der 2006er Platte gestaltet sind, also in diesem Sinne: Wiederspruch, Wiederspruch, Wieso wachsen meine Pflanzen, wenn ich nicht da bin.
Zu den Lyrics folgt mit hoher Wahrscheinlich demnächst noch was. Kontext: Dj koze hat nen eigenes Label gestartet: und die erste erscheinung "Die Vögel" orientiert sich an der Technoakustik der Goldies, fokussiert aber eher den Club als Einsatzort.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Baden Powell


Shamma Lamma Ding Dong!!! Ein Braten schmorrt in der Röhre, und was gibt es besseres dazu, als feinsten Samba-Jazz von Baden Powell. Wahrscheinlich Niemand kann dieser sanften Melancholie von Vinicius de Moraes' Stimme, eingebettet in exotischen Rhythmen, wiederstehen.
Vinicius de Moraes – Canto de Xangô

thanks to 20jazzfunksgreats

Audio Werner A.S.A.P. E.P

Kalkulierte Deepness, House, ohne wirklich zu explodieren. Puristisch, ein wenig minimal, aber doch bis zum knöchel tief im dreckigen Funk versunken.
Straighter Trackaufbau, ohne viele Experimente, die catchy melodie trägt einen mit Leichtigkeit über die 9 Minuten von "Dito". Die B-Seite wildert dagegen eher in minimaleren Gefilden und schaltet den Funk-Anteil einen Gang zurück.
Damit ist eigentlich schon alles gesagt, wodurch die auf minibar erschienene Ep besticht.

Myspace

Montag, 26. Oktober 2009

V.A. Snuggle and Slap


Famos geht es weiter mit der Circus Company. Ein Label-sampler, der aus dem üblichen Best Of schema ausbricht, und das mit erfolg. Die erste CD "Slap" bietet die gewohnte Kost bestehend aus groovigen, verdammt deepen House-tracks, die keine Berührungsängste vor Soul, Funk und Jazz haben. besonders empfehlenswert ist hier: der Audio-Werner track, der aus einem einfachen Funk sample einen Drive zimmert, der seines gleichen Sucht. Auf der zweiten der CD "snuggle" wird die zwar die Club tauglichkeit zurückgefahren, dafür jedoch der Anteil an verqueren Melodien und experimentelleren beat-Rhythmen erhöht, sodass es eine wahre Freude ist, Noze und ihre Labelkollegen bei ihren Spielereien zu lauschen. die Jungs haben keineAngst vor Komplexität, lassen jedoch auch den Spaß und den Humor in keinster weise links liegen

Donnerstag, 22. Oktober 2009

FIRST post

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Ein schöner Start...

worauf ich aufmerksam machen will? Auf Musik, die bewegt, trainiert und sonst wie, meiner Meinung nach, schön ist.

Der Anfang macht die neue Ep John Shananigans "the man with one blue shoe" und die ist wirklich ein Prachtstück an verquerem Flow geworden, welches nur die "circus company" abliefern kann.
Bounce the Blues wirkt so, als ob sich "Charlie Parker" in die nahe Zukunft verirrt hätte und seinen Bebop über ein tech-house Beat improvisiert hätte. Wogegen die b-seite abstrakter, aber nicht minder nach vorne geht. Der erste Teil des tracks bis zum break dechifriert einen Drive aus einer Polyphonie von Tönen, der sich anschließend mit Hilfe eines mini-sample entlädt, wo wirklich niemand still sitzen kann.