kleiner mix mit soulful House (Moodymann, Dave Aju, Vincenzo etc)
http://depositfiles.com/files/jtryh06qy
Montag, 30. November 2009
Afttermoon - minimix
Sonntag, 29. November 2009
Lindstrom & Christabelle - Real Life Is No Cool

Ihr Album ist ab sofort in Full-Length abzurufen. Nach den beiden Vorläufer-Singles war mir die Qualtät dieses Duos durchaus bewusst, doch die Befürchtung blieb, ob sich das Konzept auch auf Albumlänge durchziehen ließ, da Lovesick und baby can't stop für sich allein zwar astreine hits waren, jedoch von der Produktion her an handwerkliche gute, aber nicht sonderliche innovative Disco-Musik erinnert haben.
Meine Erwartung hat sich zum Glück noch nicht ma ansatzweise erfüllt. das Album ist wirklich weird geworden. abgefahrene vocal-loops im intro des ersten songs starten schon die ersten Störversuche auf unserer Hörsystem, dann setzt die bassline ein, die sehr an frühen 80iger new-wave kram denken lässt.
Aber insgesamt verfolgt die Lp eine starke Pop-Ausrichtung, die jedoch erfolgreich durch die Spielereien Lindstroms aufgelockert werden. In jedem Song nimmt die Stimme Christabelle uns zwischen den wilden sytnhie Eskapaden stets an die hand und führt uns durch den goldenen Weg eines gelungenen Pop-songs.
Lindstrom & Christabelle 'Baby Can't Stop' (Aeroplane Dub)(Feedelity) by cmjct
Moodymann - Amerika

ich bin grad drauf und dran Moodymann zu entdecken, der Detroit House botschafter der ersten Stunde. And he's a freeki Mothafucker. Bisher kenne ich nur sein neues Zeug als moody. Doch was er ende der 90iger abgeliefert hat, lässt sich schon anhand der Single "Amerika" erahnen. schwarzes Lebensgefühl, Stolz auf die Eigene Kultur und die Erkenntnis, dass man in Amerika nunmal gefickt ist, spiegeln sich schon im Intro wider. Diese Musik ist nicht für die weißen pseudo-problem kinder Europas, sondern für eine Black-community, von der wie nicht einen blassen Schimmer haben wie sie sich anfühlt. Deswegen sollte man gebührenden Distanz wahren und nicht mit anbiedernden Sprüchen daherkommen, die sowieso nichts an unserer upper-class stellung ändern können. Wir sollten uns halt damit abfinden, dass wir so viel Street-credibilty besitzen wie eine ausgewachsene Ofen-Kartoffel.
Freitag, 27. November 2009
Haha, wer brauch' schon all die Hater?

Haha, wer brauch schon all die Hater??? Never trust the German Angst, sie fliegt in hohem Bogen über die Berge des alten Landes. Und verzweifelt rennt sie uns hinterher, doch wir haben die Geschwindigkeit des Augenblicks, in der nichts anderes zählt, als die Musik selbst. Wer brauch schon Melodien, wenn man Rythmus haben kann. Alles was zählt ist der Drive im Morgengrauen. Keine Melancholie, Nur das Gefühl der Unantastbarkeit, das Wissen über wahren Möglichkeiten unseres daseins und sie liegen alle in einem Augenblick. Von Moment zu Moment, jedes mal wird eine vollkommen neue Welt erschaffen, die auch wirklich nichts mit irgendeiner vergangenheit zu tun hat. Alles kommt und geht. Der Weg ist das Ziel, ruhelos, nervös, von gedankenstrom zu gedankenstrom. Immer neue Eindrücke, Bildnisse mit aufgehender Sonne. Die Natur, Schönheit, was hält uns auf sie zu erkennen. ES ist die Angst. Es ist die konstruierte Welt unter Gleichgesinnten. Von Mensch zu Mensch, diffus, Alle klammern sich an Bäume, die schon lange ihr Laub verloren haben, doch keiner will es wahr haben, es gibt keine Konstante. Das verlangen nach neuen Welten, ist unserer Treibstoff und unser Gefängnis. Umhertreiben, rastlos. Scheitern wir an der Zimmerpflanze oder der Einbauküche?! Raus ins Nirgendwo, sich von keinen Beziehungen behindern lassen, die nur als Konjunktiv im Kopf bestehen. Das Zuhause soll uns Stabilität vermitteln? Ach was, es macht uns krank. Das Laufband der Zeit ist die einzige Einschränkung. So viel sehen, wie nur ebend möglich. Wir müssen wandern, das zuhause kann nur unsere Vorstellungskraft sein. Let your Mind be free und das unmögliche scheint so normal und doch spannend wie eine Zugfahrt zu entfernten bekannten, die man zwar nich kennt, aber innerlich darauf brennt, all die interessanten Charaktere kennen zu lernen und mit ihnen um die Häuser zu ziehen, damit jeder den wilden hemmungslosen Jazz der Welt atmen kann. Ja, das ist der Lauf der Dinge, jedem ist selbst überlassen, was man entdeckt oder nicht sehen will.
Mittwoch, 25. November 2009
Arthur Russel
Wer errinnert sich heute noch an arthur russel?? Wahrscheinlich nicht viele, obwohl er einer der bedeutendsten, einflussreichsten Musiker des ausgehenden 20.Jahrhunderts war. Ohne ihn wäre Disco nicht, was es heute ist. Er verband Versatzstücke klassischer Musik mit bassbetonten, minimalistischen Rhythmen in einer Art und Weise, die zu neu und innovativ war, als das sie zu seinen Lebzeiten gewürdigt werden konnte. Als ausgebildeter Cellist und Student traditioneller indischer Musik, er lebte mehrere jahre in einer buddhistischen Kommune, war es ihm ein leichtes die damaligen Kompositions-schemata zu durchbrechen um einen völlig neuen Ansatz zu entwickeln, der zwar Wirkungen und gefühle der Pop oder Folk-musik aufnahm, aber nicht darauf aus war einen schnellen Wiedererkennungswert zu schaffen, sondern stattdessen versuchte die farbe und Schrilligkeit der pop-musik in ein psychedelisches Grundgerüst zu überführen. Was dabei raus kam ist am besten mit den Worten des Erfinders zu beschreiben: "It uses an extendable strucure which on the one hand is recognizable, and on the other, improvisatory."
Dienstag, 24. November 2009
"All" weit weg
Über die Welt hinaus ins All getragen, da wo die Sehkraft nicht hinreicht. Da wo die Schwerkraft nichts zu bedeuten hat und Alles nichts ist. Kein Konstrukt, kein Gebilde, kein Turm aus verblendeten Wissen, das so verbohrt in die tiefsten Ebenen unserer Vorstellung eingreift, dass wir nur noch denken und nicht mehr "leben". Keine Ströme voll von Unbedeutenheit. Nur noch Leere, unendliche Leere, die einzige Gewissheit, dass es nichts gibt. Jeder ist sein eigener Gedanke: "Ich denke, also bin ich" ist nur verzweifeltes Greifen nach Sternen, die noch nicht mal existieren. Alles dreht sich im Kreis und jeder malt mit Kreide Zeichen an die Wand, die keiner deuten kann, weil das wissen so schnell verbrennt, wie eine glimmende Zigarette, die inmitten eines Orkans verzweifelt versucht ihrem Konsumenten einen Sinn zu geben. All die Zweifel, die unentwegt stechen und mit Hypothesen beglücken, die so viele Welten erschaffen und dabei besteht noch nicht mal eine einzige.
Sonntag, 22. November 2009
Möge die Macht mit Dir sein!

Sebo K - Spirits
Nachdem Sebo K mit dem letzten Watergate-Mix unsere Ohren in Verzückung versetzte und uns eine Lehrstunde in Sachen House-Roots erteilte, startet er nun mit seiner neuen EP auf mobilee durch. Packender Groove und ein Piano zum dahinschweben, mehr braucht man nicht um diese geniale House-installation zu beschreiben.
Samstag, 21. November 2009
Nick Drake - Poor Boy
In unruhigen Zeiten, die beherrscht sind von unsichtbaren Krankheiten und hundertprozentigen Wahrheiten, sollte man der Realität ein Schnippchen schlagen, indem man die Erdung nicht in irgendwelchen guten Noten oder in nicht vorhandenen Wänden sucht, sondern den Schritt ins unlogische wagen. Nicht irgendwelchen geltungssüchtigen Amerikanern die Autorität der Wirklichkeit überlassen. Lieber seiner eigenen Vorstellungskraft vertrauen und selbst sehen, dass wir nur durch die Verneinung Dinge, Elemente oder sonst irgendwas definieren können. Nick Drake mit Poor Boy liefert uns den Soundtrack zum Perspektivenwechsel: Sich drehen bis einem schwindlig wird und dann lachen, wie bedällert alles aussieht.^^
Donnerstag, 19. November 2009
Kubrak - Ambush
Tunes aus den eisigen Weiten Sibiriens... erst neulich released, Sept 09.
Unter anderm auch bei Chris Renegades Breed12Inches vertreten, entlässt Kubrak nun über Tamp3cords seine Drum'n'Bass Bretter in die Läden. Über die EP ist spontan erstmal zu sagen: "will mehr! :O". Beim zweiten Anlauf: Für Fans der härteren Gangart, die bei der Lifted Crew oder Acts wie Gridlock, Hive leuchtende Augen kriegen, eine sichere Bank.
Mittwoch, 18. November 2009
MIxing Drunk
-Fader in-
Entfacht das feuer des Nordlichts, heute strahlen Mond-Cowboys fast so stark wie Mäcca-Reklametafeln.
"I know that you were hearing wedding bells, but I´m sorry
(Mayer Hawthorne)"-
Heuchelndes Gelächter aus allen Türen.
"Pink Moon gonna get ye all. And it's a pink moon (Nick drake)"
Strahlend weiße, grelle Sonne, Für einen Augenblick
Jetzt nicht mehr als Schall und rauch.
"Mila, Mila, Mila, du Psycho, Bitte, du weißt doch was man tun muß wenn es wackelt, nein?(Die Goldenen Zitronen)"
Die Filmrolle rauscht, sie rattert, weiße Flecken auf schwarzem Grund.
O-Ton: "Spiel was dir gefällt und nicht das was passt, trink Bier, mach dich frei." Und immer diese Baumrinde zwischen den Zähnen, muss die Exotik schon so weit gehen, dass es nicht einfach reicht, ein Haus am Meer zu kaufen
Um den weichen Sonnenschimmer aufzusaugen, bevor er hinter dem horizont verschwindet.
Ich hab gehört Fernsehempfang hat man aber selbst dort.
Wuuuusch- Das Meer zieht sich zurück, Ebbe, Schwindel macht sich breit.
Klrrr-iinng, es wackelt, die Erde bebt, wo bist du Mila?
Schemen, Konturen, das Handydisplay sticht in den Augen.
"I like the sun, but not on LCD's"(jacob Korn)"
"I don't know just where I'm going
But I'm goin' to try for the kingdom if I can
'Cause it makes me feel like I'm a man
[sweeeeep]
Then I tell you things aren't quite the same"(Lou reed)".
Und überall diese bescheuerten Beats, selbst das Papier spuckt sie aus.
Nein, heute kein Web 2.0 mit all den echten Leuten.
Jeder Ton, jedes Bild und foto erscheint in Blütenform.
Doch das sieht nur auf dem ersten Blick nett aus.
Der Weg des geringsten Widerstandes gestaltet sich für die Häuptlinge
immer noch am leichtesten.
-Fader out-
Dienstag, 17. November 2009
Good Guy Mikesh & Fliburt - Cleaning up / Taurus

Nach ihrer überaus erfolgreichen ep auf permanent vacation ("Freddy" hat die eingängigsten Drum-parts ever) kehren sie nun auf dem kleinen, aber feinen Label "mirau records" zurück, welches uns seit jeher mit House-perlen versorgt, denen es nie an gefühl und verpielten Melodien mangelt. Nun zur Platte: Mir scheint fast so, als ob der gute herr Mikesh und Fliburt ein gutes stück dem Pop näher gekommen sind. Keine Angst, dafür sorgen jetzt nicht irgendwelche Hau-drauf Hooklines. Ihr sound erscheint mir viel mehr fließender, wärmer, aber dabei doch klar. "Cleaning up" errinert mich irgendwie an saubere Bergquellen in den Alpen, die eine grüne Schneise durch den allgegenwärtigen Schnee erzeugen.
Die eingesetzten synthies erschaffen wabernde Flächen, ohne dabei überladen zu wirken oder den Rhythmus in den Hintergrund zu stellen. Und wenn dann noch die bassline hinzukommt, entsteht ein Momentum der verzückung, welches den grauen Matsch draußen wie im Zauber verschwinden lässt.
Ach, ja, der Mark e remix setzt in puncto eingängigkeit noch einen drauf.
Montag, 16. November 2009
Die Vögel - Blaue Moschee
-An anderer Stelle schonma erwähnt- und nun ist es soweit, das erste release auf Dj koze's "pampa records" ist draußen. die Hohen Erwartungen, die man zurecht hegt, wenn einer wie Dj koze, der house musik auf ein neues Level gehievt hat, sein eigenes Label aufmacht, werden in keinster weise enttäuscht. Die Vögel repräsentieren radikale Andersartigkeit im positivsten Sinne, denn obwohl es sich bei der ep um clubmusik handelt, bricht sie kompromislos aus dem House-, Technoeinerlei aus.
Statt digitaler Produktion mit sampling, looping etc. setzen "die Vögel" auf schnöde Akustik. Traditionelle Instrumente wie Trompete, Tuba und Percussions ersetzen die genre-typischen Synthesizer-Klänge. Deswegen beschleicht einen in den ersten sekunden der ep das gefühl, dass gerade Marschmusik aus den Boxen tönt, doch wenn der reduzierte Rhytmus einsetzt, hat der groove den rezipenten fest in seiner hand. Die Verbindung von Bläsern mit tiefen druckvollen Bässen erzeugt eine Hypnotik, wie ich sie noch nicht erlebt habe. Die Analogie mit der Marschmusik ist wahrscheinlich alles andere als ungewollt, denn die tracks schieben einen unnachgiebig nach vorne, ohne dabei auf effekt gebürstet oder plump zu wirken.
Sonntag, 15. November 2009
Make some "feel"
so ähnlich ging es uns heute auch. doch das hielt mich davon ab mit meinem trägen Hirn einen kleinen Mix zu craften, der das Katerfeeling mit leichten Melodien auffängt. Dafür sorgen nen paar deep-house tracks, dazwischen nen bisschen pop und zum ende hin ein paar technoanleihen.
Olivier Nakara Percussions - Balimba
Stratus - Footprints
CFCF - Big Love
Vincenzo - teardrop
Floating Points - Truly
Mano Le Tough - Halve A Sun
Aufgang - Channel 7 (You and me) [John Tallabot Remix]
Erobique - Endorphinmachine
John Talabot - Sunshine - Original Mix
Mugwump - Tellakian Circles
Levon Vincent - Late Night Jam
Ellen Allien & Apparat - Bubbles
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Donnerstag, 12. November 2009
Dam-Funk
"the ambassador of boogie funk", straight from L.A, Dam-Funk.
Wie Mayer-hawthorne ist auch er auf dem Vorzeige independent Label "Stones throw records" zu hause, die uns seit jeher mit anspruchsvollen, expermintellen Hip-hop scheiben versorgen. Damon Riddick, wie Dam funk mit bürgerlichen Namen heißt, lässt die zeit nach der Disco-ära, aber vor dem P-funk eines prince auferstehen. Und er tut es sowas von schamlos und ironiefrei. Auf toeachizown, welche eine Sammlung aus 5 einzel eps darstellt und vor einiger zeit als Doppel-CD erschienen ist, wird noch nicht mal ansatzweise der versuch unternommen, den melidiös-souligen Funk mit synthesizer action (so wie er selbst sagt^^)der frühern 80iger in neue kontexte zu stecken. Der Sound gleicht einer Schneekugel, die völlig abseits unserer Zeit existiert. In ihr tummeln sich soo viel Drive, klackernde hi-hats und nochmal mehr Soul, welcher aber so viel gefühlvoller daherkommt, als zum Beispiel der von Cameo, um mal die genre-referenz -wenn man nach den Verkaufszahlen geht- heranzuziehen. Sein soul basiert auf einem vollkommen anderen Fundament, toeachizown hat keine erdung, es schwebt gleich eines retro-modernen hoverboards 20cm über dem boden. Die Instrumentierung speist sich aus manuellen Drum-machines und wirklich alten synthesizern. Diese Art von Musik macht absolut süchtig und wenn man sich vor Augen hält, dass sie schon vor über 20 jahren entstanden ist, fühle ich mich zu tiefsten Dank an Dam-Funk verpflichtet, denn wir als weiße kleinstadt-kids hätten diesen speziellen funk mit sicherheit nie aus eigenem Antrieb entdeckt. In diesem Sinne: thanks much, dam-funk, keep it real-boogie Funk!!
Mittwoch, 11. November 2009
Tea Time mit the velvet underground
Was gibt es schöneres als genüsslich an einem frisch aufgebrühten Tee zu nippen, die trägheit zu genießen und sich von dem wunderschönen "femme fatale" die Ohren umschmeichlen zu lassen..?.
Einfach nichts in dem von uns bekannten Universum.
Lou reed, der mit seiner dahinschwingenden Instrumentierung ein federweiches Bett baut, in dem Nico mit ihrer zart-rauchigen Stimme Gesangslinien dahinsäuseln kann, die eine Schlichtheit, ja gerade zu ein Gefühl von federleichter Zerbrechlichkeit zelebrieren.
The Velvet Underground - Femme Fatale
Dienstag, 10. November 2009
CFCF - Continent

kurz nachdem letzen Post musste ich feststellen, dass CFCF's full length album "continent" geleakt ist. Die scheibe läuft seitdem auf meinem neu erworbenen mp3 player rauf und runter, und lässt die uni Binliothek -mit ihren eintönigen teppich besohlten Gängen, die wohl genau so viel charme versprühen, wie das Eisenhüttenkombinat in Chemnitz- in ein tiefes leuchtendes Orange tauchen, welches ab und zu durch den tiefflirrenden Bass erschüttert wird. Harmonie beseelt ohne kitschig zu werden bewahrt sich der sound cfcf's einer gewissen Exotik. Ja, er lässt sich nie ganz durchschauen. Die Klangteppiche bestechen durch ihre Undurchsichtigikeit, zwar lässt sich der Drive einwandfrei identifizieren, aber am wegesrand begrüßen einen durchweg synthie-spielereien, die ihr zu hause wohl in 80iger jahre Spielhallen haben. Dadurch schafft cfcf den Sprung von einer plumpen 80iger Nostalgie einer La roux hin zu einer geheimnisvollen, dichten organischen Atmosphäre, die trotz der retro-ästhetik eindeutig zum Dschungel-cover in Verbindung steht.
cfcf - big love
elektroniksummen auf Piano chords - Bon appetit
Montag, 9. November 2009
The Herbaliser - Take London
Sonntag, 8. November 2009
cfcf - You Hear Colors
cfcf montreal based producer verbindet disco rythymuen mit balearic klängen. Und es harmoniert wunderbar. Sphärische, melancholische, fast filmartige Ästhetik fügt sich perfekt in den leicht versetzten Disco-Beat ein. Ein weiter Anspieltip ist der remix für Health, bei dem die Melodie getragen von dem bass eine naive, fast träumerische Schönheit besitzt.
Health - before tigers(cfcf remix)
Parliament - Clones Of Dr. Funkenstein

Parliament, Schwesterband von Funkadelic, Begründer des P-Funk bittet zu Tisch. Wirklich erdige Funk-musik eingebettet in ein weirdes Dr. Frankenstein szennario macht das schwarze Lebensgefühl in den 70igern auch jetzt erfahrbar. Wenn die schrillige Orgel im intro erklingt, werden sofort die erinnerungen an alte exploitation Filme wie "Foxy Brown" mit Pam grier wach. Sobald jedoch der erste Song startet und die Bläser geschwängerten Ryhtmen einsetzen, fühlt es sich so an, als ob man grad das Tor zum Soul-Himmel betreten hat. Doch dann ertönt die Leidenschaft des soul-gesangs und konfrontiert den Hörer mit den Problemen, Sorgen dieser vergangenen Generation, die ihren Platz in der intoleranten amerikanischen gesellschaft der 70iger sucht. George Clinton konstruiert mit seiner vielschichtigen Instrumentierung aus bläsern, gitarren, Orge, Piano, Percussions Puzzle-teile, die sich im laufe eines songs zusammensetzen und ein ganzes Lebensgefühl konservieren
Samstag, 7. November 2009
Freitag, 6. November 2009
We love "chicago house" oder war es "detroit techno"?

The revenge, normaler weise bekannt für Discoästhetik, luken mit einer astreinen chicago house reminessenz um die Ecke. Mehr als einängie 90iger synthie-licks gepaart mit einem typischen "chicago" vocal sample machen die Nostalgie perfekt. Da fragt man sich doch wirklich, wieso uns diese Retro-welle erst jetzt trifft. Bei diesem hypnotischen Drive hätte diese Mucke die clubs nie verlassen dürfen. In diesem Sinne "back to the roots"
The Revenge - Forever In Their Debt
Mittwoch, 4. November 2009
permanent vacation III

ist nicht jeder auf auf der Suche nach einer "permanent vacation"? Wo der nebelverhangene Morgen nur langsam den schwachen Sonnenstrahlen weicht und den blick auf einen stillen, spiegelgleichen See preisgibt. An dessen Ufern ein endloser, tiefgrüner Nadelwald endet...
"Permanent Vacation" das debut von jim jarmusch erzählt die Geschichte von Allie, der ziellos, verwirrt durch Manhatten streift und dabei allerhand wundersame, verwirrte Gestalten trifft.
Ich kenn den Film nicht, aber ich muss ihn sehen.
Dienstag, 3. November 2009
Jack Kerouac
Jack Kerouac
(calligraphy translation)
Jack Kerouac
This is a cosmic rebel
This is force liberated
This is freedom indomitable
This is decisive negation
Opening up
Discovering
Seeking out
Creating
On the Road
Every step is a
starting point,
and also an end
Hochgeladen von Huang Xiang and William Rock am 16. Mai 09 um 21.17 PST
Jack kerouac überspannt gleich einem erdtrabanten die Welt noch immer, selbst nach über 60 jahren beeinflusst er immer noch millionen von menschen bei ihrerm "weg wohin?". das liegt wohl daran, dass die Beatniks den Grundstein für sämtliche Jugendbewegungen und pop-kulturelle Entwicklungen legten. Sie stellten als erstedie Frage nach einem alternativen Lebensweg, der von der spießischen kleinbürgerlichen Vision, dass Arbeit im Sinne von "Geld verdienen" die Erfüllung schlecht hin ist, abweicht.
Uni in radikalmanier

Früher war anscheinend doch alles besser, so scheint es,wenn man den lesenswerten Einestages Artikel liest. Freiheitliches studieren, keine Grenzen erleben, Selbstorganisation, keine todbringende Bürokratie. Das alles bat die anti university of london ihren studierenden ende der 60er. Garniert waren die Veranstaltungen mit ausufernden Diskussion, die auch in eine zünftiges Saufgelage ausarten konnten. Auch von Experimenten mit psychedelischen Drogen wird berichtet, die zu einem tieferen Verständnis von Literarischen klassikern führten. Die Uni galt auch als eine der keimzellen der Anti-psychatrie und als Verfechter der anarschistischen Schriften Feyerabends.
Da wird man als versklavter bachelor ja gerade zu neidisch und wünscht sich eine zeitmaschine herbei, um an dem leider sehr kurzen Wirken dieser über alle kritik erhabenen Bildungsanstalt teilhaben zu können.
Montag, 2. November 2009
Îch höre jetzt wie ein "Normaler" Musik
Vorbei sind die Zeiten des Musikverkonsumieren. Hypem gibt schon lang nix mehr her, nachdem mit marketingtechnischen Methoden herummanipuliert wurde. Und wer brauch denn schon noch Musikzeitschriften. Die Artikelvielfalt ist doch homogener als Hühnerbrühe. Vorallem Intro, die studentische-avantgarde zeitschrift mit Mut zum immer gleichen Indie-Rock. Das heißt dann nur ab und zu anders wie z.B Animal Collective. Man sollte sich schon fragen, in welche Richtung man sich beeinflussen will, da wir ja alle wissen, dass das Management von intro kein Interessenkonflikt zwischen journalistischer Freiheit und Sponsoren sieht. "Musik und so. Pop und gute Noten" Bei diesem Spruch kriegt jeder, der noch nicht ganz moralisch entdriftet ist, einen gesunden Kotzreiz. Und man sollte ihn genießen, denn wenn man klagen kann, weiß man, dass man noch nicht völlig indoktriniert wurde. In diesem Sinne "Fuck the System".
Ach ja, mit Mischpult braucht man nicht mehr 3 neue Alben pro tag.^^
Shari Vari - Mixes
Shari Vari ist ein monatlicher Dj-Act im oslower Bla, bestehend aus Dolle Jolle und Todd Terje, die aufmerksamen Beobachtern der skandinavischen Club-Szene keine unbekannten darstellen sollten.
Man denke da nur an die heimliche Disco-Hymne von 2008: Dolle Jolle - Balearic Incarnation. Und genau das ist die Schlagrichtung ihrer Mixtapes. Sphärische, warme, akustische Balearic-House Tracks, die noch immmer fest im Disco Sound verankert sind. Vor 30 Jahren würde ihre Musik mit Sicherheit als Futuristisch gelten. Heute bilden sie den Zeitgeist diser vergangenen Generation perfekt ab. Man spürt fast regelrecht die damalige romantische Verklärung des technischen Fortschritts, der ernstgemeinte versuch der Jugend zu neuen Ufern aufzubrechen. Die Wut gegen das Establishment, die Feste Überzeugung eigene Strukturen aufbauen zu können und die strikte Ablehnung des gesellschaftlichen status-quo. Es wird also zeit für eine Reunion.
Shari Vari Mixtapes
Sonntag, 1. November 2009
Lindstrom & Christabelle

Nach ihrem Einstand 2005 folgte dieser Tage, nach langem warten, ein Appetithäppchen zum kommenden Album "Real Life is No Cool". die Single "Baby can't stop" verspricht handwerklich astreine Disco-musik. Streicher, funky bass, sexy vocals.
Lindstrom, Pionier der norwegischen Disco-Szene erschafft aus diesen herkömmlichen Zutaten eine Magie, die vor Eingängigkeit nicht zurückschreckt, aber absolut nicht alt und abgedroschen klingt. Ihre Produktionen proftieren von dem breiten musikalischen Output Lindstroms, der nicht zuletzt durch seine collabo mit Prins Thomas zeigte, dass er der ungekrönte Meister experimenteller, retro-affiner Tanzmusik ist. Der Mann beherrscht einfach sein Fach.
"Lovesick", nicht auf der Single drauf, aber vor kurzem geleakt, übertrifft "baby can't stop" meiner meinung nach noch bei weitem, weil hier ein tiefer monotoner Grundton auf wohl dosierte Disco-Schrilligkeit trifft. Dieses Gemisch ist mehr als die Vielheit ihrer elemente, sie drückt Kraft und melancholie in einem gefühl aus. Dafür muss man erstmal ein Wort erfinden.^^
myspace
Lindstrom & Christabelle - Lovesick
Oliver Koletzki - Großstadtmärchen
Oliver Koletzki? `minimal-Schal`, 3-tage-wach`, `Mückenschwarm`, klick....klick....klick....KLICKkLIck (die Menge zerläuft in Ekstase).








