Donnerstag, 12. November 2009

Dam-Funk


"the ambassador of boogie funk", straight from L.A, Dam-Funk.
Wie Mayer-hawthorne ist auch er auf dem Vorzeige independent Label "Stones throw records" zu hause, die uns seit jeher mit anspruchsvollen, expermintellen Hip-hop scheiben versorgen. Damon Riddick, wie Dam funk mit bürgerlichen Namen heißt, lässt die zeit nach der Disco-ära, aber vor dem P-funk eines prince auferstehen. Und er tut es sowas von schamlos und ironiefrei. Auf toeachizown, welche eine Sammlung aus 5 einzel eps darstellt und vor einiger zeit als Doppel-CD erschienen ist, wird noch nicht mal ansatzweise der versuch unternommen, den melidiös-souligen Funk mit synthesizer action (so wie er selbst sagt^^)der frühern 80iger in neue kontexte zu stecken. Der Sound gleicht einer Schneekugel, die völlig abseits unserer Zeit existiert. In ihr tummeln sich soo viel Drive, klackernde hi-hats und nochmal mehr Soul, welcher aber so viel gefühlvoller daherkommt, als zum Beispiel der von Cameo, um mal die genre-referenz -wenn man nach den Verkaufszahlen geht- heranzuziehen. Sein soul basiert auf einem vollkommen anderen Fundament, toeachizown hat keine erdung, es schwebt gleich eines retro-modernen hoverboards 20cm über dem boden. Die Instrumentierung speist sich aus manuellen Drum-machines und wirklich alten synthesizern. Diese Art von Musik macht absolut süchtig und wenn man sich vor Augen hält, dass sie schon vor über 20 jahren entstanden ist, fühle ich mich zu tiefsten Dank an Dam-Funk verpflichtet, denn wir als weiße kleinstadt-kids hätten diesen speziellen funk mit sicherheit nie aus eigenem Antrieb entdeckt. In diesem Sinne: thanks much, dam-funk, keep it real-boogie Funk!!

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