
Nach ihrer überaus erfolgreichen ep auf permanent vacation ("Freddy" hat die eingängigsten Drum-parts ever) kehren sie nun auf dem kleinen, aber feinen Label "mirau records" zurück, welches uns seit jeher mit House-perlen versorgt, denen es nie an gefühl und verpielten Melodien mangelt. Nun zur Platte: Mir scheint fast so, als ob der gute herr Mikesh und Fliburt ein gutes stück dem Pop näher gekommen sind. Keine Angst, dafür sorgen jetzt nicht irgendwelche Hau-drauf Hooklines. Ihr sound erscheint mir viel mehr fließender, wärmer, aber dabei doch klar. "Cleaning up" errinert mich irgendwie an saubere Bergquellen in den Alpen, die eine grüne Schneise durch den allgegenwärtigen Schnee erzeugen.
Die eingesetzten synthies erschaffen wabernde Flächen, ohne dabei überladen zu wirken oder den Rhythmus in den Hintergrund zu stellen. Und wenn dann noch die bassline hinzukommt, entsteht ein Momentum der verzückung, welches den grauen Matsch draußen wie im Zauber verschwinden lässt.
Ach, ja, der Mark e remix setzt in puncto eingängigkeit noch einen drauf.
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